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Editorial

„Mein Ziel ist es … naja … ich würd irgendwie schon ganz gern Karriere machen.“ 
Voll das Leben – Reality Bites  

Nach über einem Jahr Pandemie steht die Welt noch immer Kopf. In vielen Lebens- und Arbeitsbereichen hat ein beschleunigter Wandel stattgefunden. Wirtschaft, Handel, Touristik, Gastronomie: Alle mussten sich (teilweise) ganz neu erfinden, den veränderten Ansprüchen gerecht werden. Besonders auch HR. Nach der ersten Schockstarre folgten schnell Lösungen wie Homeoffice und digitales Recruiting. Echte Herausforderungen für HR-Abteilungen und Bewerber:innen. Doch vor allem das Arbeiten von zuhause hat Arbeitgeber und Arbeitnehmer:innen überzeugt. Laut einer empirischen Untersuchung des Fraunhofer Instituts sind die Vorbehalte von Führungskräften gegenüber Homeoffice gesunken, weil die positiven Erfahrungen überwiegen. Und auch die Produktivität der Mitarbeiter:innen ist mindestens genauso hoch wie am eigentlichen Arbeitsplatz oder gar höher.1  

Mehr interne Transparenz für externen HR-Erfolg 

Das oben beschriebene „New Normal“ ist im Arbeitsumfeld angekommen. Genauso wie die Tatsache, dass Prozesse wie Einladungsmanagement, Bewerbungsgespräche und Onboarding nun fast autark digital funktionieren. Es ist jedoch zu früh für einen Schulterklopfer. Was immer noch nicht ganz passt: die fach- und abteilungsübergreifende Kommunikation mit HR. Besonders in puncto Webinhalte auf den Karriereseiten. Da ist Umdenken gefragt. Weg vom Abkapseln hin zu einer konsistenten Unternehmenspräsentation nach innen und vor allem auch nach außen. Beispiel gefällig? Der immer wichtiger werdende Bereich der Nachhaltigkeit und Verantwortung wird aktuell zum Gamechanger für viele Stakeholder. So auch für HR. Hier sollten unterschiedliche Fachabteilungen an einem Tisch zusammenkommen und eine gemeinsame Agenda verfolgen. Da geht es vor allem darum, die Ansprüche der Zielgruppe „Bewerbende“ und das Thema „Nachhaltigkeit im Unternehmen“ stärker miteinander zu verknüpfen. Gefühlt kocht hier jeder noch sein eigenes Süppchen – und verliert so wichtige Synergien. 

Einblicke ins Unternehmen? Ja, bitte! 

Die Corporate Website spielt bei der HR-Kommunikation noch immer eine entscheidende Rolle. Sie ist DIE (digitale) Konzernzentrale in einer Gegenwart der Dezentralisierung und übernimmt den ersten Eindruck, das erste „Händeschütteln“. Dementsprechend ist der Karrierebereich das primäre Aushängeschild für authentische Einsichten ins Unternehmen und Motor für Employer Branding. Ähnlich sehen das die Kandidat:innen: Die unternehmenseigene Karriereseite steht vor Jobbörsen, der Google-Suche und Business-Netzwerken wie XING und LinkedIn als Informationskanal unangefochten auf Platz 1 .2 

An dieser Stelle heißt es also: Back to the roots für HR. Die Basispotenziale der eigenen Unternehmenswebsite erkennen. Die Sichtweise der User:innen einnehmen. Sich fragen: Was spricht für uns? Wie überzeugen wir Bewerbende? Wie schaffen wir Vertrauen? Und da dies nicht mehr so oft in der persönlichen Vorstellung vor Ort passiert, nimmt das Karriereportal einen zunehmend wichtigeren Stellenwert ein. Es hilft den Kandidat:innen dabei, ein Gefühl für das Unternehmen zu entwickeln. 

Die Kraft des Dialogs einsetzen und nutzen  

Das Kennenlernen auf einer HR-Seite beginnt mit dem ersten Klick. Deswegen ist ein  nutzerorientierter – und im Bestfall interaktiver – Dialog gefragt. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Jobsuchenden aktiv abzuholen und zu informieren. Vom primären Kontakt per Chatbot über den Austausch via Messenger bis hin zu Video-FAQ, die von den potenziellen Teamkolleg:innen vorgestellt werden. Eine digitale Candidate Journey überzeugt nur dann, wenn sie den Menschen in den Mittelpunkt stellt. So werden am Ende aus vielversprechenden Bewerbenden motivierte Mitarbeiter:innen. 

Ob und wie die HR-Bereiche deutscher Konzerne die (neuen) Erwartungen erfüllen und wo es noch Optimierungspotenziale gibt, zeigt unser HR Benchmark. Fakt ist: Corona hat für Innovationskraft und Lerneffekte gesorgt. Jetzt sollten Unternehmen und Personaler:innen dranbleiben und dem (kommunikativen) Vorwärtstrend weiter folgen. Ganz unabhängig von der Pandemie.

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