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Informationen & Kennzahlen

Journalist:innen wünschen sich, dass PR-Profis ihnen die Arbeit erleichtern.1 Dieses Anliegen lässt sich auch auf andere Zielgruppen anwenden bzw. übersetzen. PR- und Medienportale sollten also Basisdaten liefern, leicht auffindbares Material zur Verfügung stellen und glaubhafte Quellen anbieten. Damit die Berichterstattung, ganz gleich in welcher Art, bestmöglich unterstützt wird. Was auch den Unternehmen zugutekommt.    

Im diesjährigen MR Benchmark ist uns positiv aufgefallen, dass fast alle Konzerne Input zum Umsatz (96 %) sowie Informationen zur Firmenzentrale (84 %) offerieren. Und auch Firmenlogos (70 %) zählen (weitestgehend) zum Standard. Auch die Vorstände und die Geschäftsführung zeigen Gesicht und werden mit Zitaten und Fotos (96 %) dargestellt. Jedoch fehlen bei den Vorständen weitergehende Infos wie Biografien (32 %) und Reden (22 %).

Werte und Haltung als Stützpfeiler von PR und MR

Aktuell beziehen Unternehmen bei gesellschaftlichen Themen immer klarer ihre eigene Position. Dadurch rücken Werte und Haltung der Konzerne in den Mittelpunkt und werden zunehmend wichtiger für eine umfassende Unternehmensdarstellung – besonders auch im PR- und Öffentlichkeitsumfeld. Es geht um eindeutige Bekenntnisse zu Rassismus, LGBTQ+-Vielfalt oder Gleichberechtigung am Arbeitsplatz. Unternehmen bekommen dadurch eine klarere Linie und werden so auch deutlicher von der Umwelt wahrgenommen. 

Kommunizierten im Jahr 2020 nur 15 % aller Unternehmen ihre Werte im Presse- und Medienportal, sind es heute immerhin schon 28 %. Auf dem Vormarsch ist das Themengebiet „Diversity“. Hier haben sich die Zahlen zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Dieser Trend verdeutlicht, wie wichtig Vielfalt im Unternehmenskontext ist.  

Aber auch für Journalist:innen ist der Sachverhalt zentral. Auf die Frage, nach welchen Geschichten sich die meisten von ihnen in Zeiten der Pandemie sehnen, antworteten viele, dass positive Nachrichten, beispielsweise wie Unternehmen und Gemeinschaften in dieser Zeit anderen geholfen haben, ganz vorne liegen (37,8 %). Und rund ein Drittel sucht(e) auch nach Geschichten über die Förderung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion.2 

Spürnasen brauchen Basisinformationen 

Bevor sich Medienschaffende ans „Eingemachte“ machen und über Unternehmen berichten, geht es um Fakten, Zahlen und einen allgemeinen Überblick. Hier sind elementare Informationen gefragt. Doch viele PR- und Medienportale bieten diese eher sporadisch an. Infografiken oder HTML-basierte Factsheets sind Optionen, um Interessierte schnell zu den gesuchten bzw. gewünschten Angaben zu führen. Doch häufig sind diese nicht integriert.  

Hier können die Konzerne mehr über ihre Unternehmensgeschichte (22 %) oder das Gründungsjahr (38 %) berichten. Auch in puncto Mitarbeitenden-Zahlen halten sich die Unternehmen oftmals bedeckt: Lediglich 35 von 50 Unternehmen geben im Presse- und Media Center darüber Auskunft.

Ein kurzes Resümee 

Auch bei den Presse- und Medienportalen wird deutlich, welche Themen die Unternehmen im Moment umtreiben. Nachhaltigkeit, Vielfalt und Werte sind nicht mehr nur Worthülsen, sondern Richtwerte für die Kommunikation nach innen und außen. Neben diesen „großen“ Informationen sollte der Fokus auf die „kleinen“ – wie historischen Fakten oder Ortsangaben – nicht verloren gehen. Denn gerade diese Basics erleichtern den Journalistinnen und Journalisten sowie Influencer:innen die Arbeit. Und genau dafür sind PR- und Medien-Websites gemacht. Oder? 

1 State of the Media Report 2021, Seite 8 
https://www.cision.com/de/ressourcen/whitepaper/state-of-the-media-report-2021-deutschland/ 

2 State of the Media Report 2021, Seite 15 

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