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Kontakt & Interaktion

ie Art und Weise, wie wir Informationen suchen, zusammenstellen, konsumieren und letztendlich auch verstehen, hat sich vom Buchdruck bis heute stetig gewandelt. Früher haben Medienvertreter:innen Archive durchforstet, jetzt reichen oft wenige Klicks im Pressebereich. Doch wie genau informieren sich (deutsche) Journalistinnen und Journalisten in der Gegenwart? Zu den Top 5 Wissensquellen zählen1:  

Natürlich ist im Zuge unseres MR Benchmarks Platz 4 besonders interessant. Hier bestätigt sich die Informationskraft aus den eigenen Reihen der Konzerne. Und im übergeordneten Sinne natürlich auch die der PR- und Medien-Websites. Was zudem für Medienschaffende zählt, ist, dass ihnen Daten- und Expertenquellen auf Anfrage bereitgestellt werden. 2 Hier profitieren Sender:innen und Empfänger:innen gleichermaßen vom Austausch. Die Unternehmen positionieren sich mit ihren Fachkenntnissen und die Reporter:innen haben einen direkten Draht zum Know-how.   

Apropos direkter Draht: 41 der von uns untersuchten Unternehmen, also 82 Prozent, stellen konkrete Ansprechpartner:innen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im MR-Bereich vor. Jedoch noch nicht alle. Zusätzliche Dialogangebote wie Livechats, Chatbots oder Direct Messenger sind noch bei keinem Konzern integriert. Das erstaunt uns. Schließlich bieten diese Tools den User:innen einen unkomplizierten Weg der Informationsbeschaffung UND Kontaktaufnahme. Hier lassen wir uns gern in den kommenden Jahren von den PR- und MR-Verantwortlichen der Unternehmen überraschen. Vielleicht beantworten ja doch zukünftig ein paar Chatbots erste Fragen der Medienschaffenden und entlasten so die Kommunikationsabteilungen. Insbesondere Basisinformationen wie z. B. das Gründungsjahr, Mitarbeiter:innen-Zahlen und Standorte lassen sich über einen Chatbot unkompliziert abbilden. 

Social Media und PR: gemeinsam durch dick und dünn 

Dass fast alle Unternehmen (96 %) im Presse- und Medienbereich auf ihre Social-Media-Kanäle verweisen, ist nicht verwunderlich. Im Gegenteil: Die sozialen Medien bieten andere Arten und Formen von Unternehmens-Insights. Beleuchten die Konzerne aus alternativen Blickwinkeln und zeigen inhaltlich-emotionale Facetten – fernab von Geschäftsberichten und Kennzahlen. Doch im Vergleich zu 2020 stellen wir eine Stagnation bis leicht rückläufige Tendenz bei den Social-Media-Kanälen fest.  

Nur LinkedIn und Instagram verzeichnen einen kleinen Zuwachs von je 7 Prozent. Warum? Das amerikanische Business-Netzwerk hat sich zu einem glaubhaften fachbezogenen Kommunikationsportal etabliert. Besonders Corporate Influencer:innen sind dort informativ zuhause. Und Instagram ist in puncto Employer Branding hoch im Kurs. Dort sprechen die Unternehmen vor allem potenzielle neue Mitarbeiter:innen an. Durch eine Verlinkung der Kanäle auf den Presse- und Medien-Websites schließt sich der Kreis – und den Medienschaffenden werden alle Dimensionen von Informationen dargelegt.  

Die Jungen und Wilden des sozialen Kosmos, also TikTok und Clubhouse, spielen in der PR- und MR-Kommunikation (noch) überhaupt keine Rolle. Keines der untersuchten Unternehmen verlinkt darauf.

News per Letter – informationsstark & direkt 

Eigentlich ist es recht einfach: Interessierte melden sich für einen Newsletter an und erhalten zukünftig relevante Konzerninformationen direkt ins Postfach. Schon seit den späten Siebziger Jahren sind die „direkten Themenboten“ im Einsatz. Doch lediglich 30 von 50 Unternehmen in unserem MR Benchmark bieten diesen Service an. Die fehlenden verpassen hier die Chance, Inhalte zielgruppenspezifisch an die Medienschaffenden heranzutragen und die eigene Aktualität hochzuhalten.    

Auch was Termine und Events angeht, sind die Unternehmen grundsätzlich gut aufgestellt: 70 Prozent geben einen Überblick über bevorstehende Veranstaltungen. Doch nur 10 Prozent haben ein Online-Anmeldeformular hinterlegt. Eigentlich schade. Denn die unmittelbare Registrierung erhöht die Chance auf mehr Teilnehmende und ist zudem ein bequemer Service. An dieser Stelle holen die PR-Profis insbesondere Journalist:innen ab, die sich Arbeitserleichterung wünschen – wie bereits im ersten Kapitel dargestellt. 

 

Summa Summarum 

„Ganz oder gar nicht“ sollte die Devise für Presse- und Medienverantwortliche heißen. Was wir genau damit meinen? Neben Verlinkungen auf Social-Media-Kanäle, Newslettern und Informationen zu Terminen und Events, zählt vor allem auch der direkte Kontakt zu den Medienschaffenden. Persönliche Gespräche verbinden und stärken die Beziehungen zwischen Sender:innen und Empfänger:innen. Bleibt ein fachlicher Austausch im Kopf, wenden sich die Interessierten wahrscheinlich erneut an die verlässliche Quelle. So profitieren auf Dauer beide Seiten.  

1 State of the Media Report 2021 Deutschland, Seite 12 

2 State of the Media Report 2021 Deutschland, Seite 20 

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