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Fazit

Wie kann digitale Unternehmenskommunikation im Jahr 2022 aussehen? Was muss sie bewirken?  

Die Pandemie hat uns als Gesellschaft schneller in den digitalen Raum katapultiert, als es einigen Unternehmen lieb ist. Die Zeit der gläsernen Konzernpaläste ist vorbei. Die Corporate Website ist der Dreh- und Angelpunkt für diverse Bezugsgruppen und Stakeholder. Das bedeutet: Die Kommunikation muss diesen digitalen Gegebenheiten zügig und konsequent angepasst werden, und zwar auf einem ansprechenden, mitreißenden und gleichzeitig leicht zugänglichen Niveau.  

Eine Corporate Website soll die User mitnehmen und ihnen das Gefühl geben, willkommen, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Dieser digitale Auftritt soll erlebbar werden, Konzerne begreifbar. Wir müssen weg von reinen Textblöcken, unklaren Seitenstrukturen und Einheits-Stockfotos – hin zu Interaktivität, Vermittlung von Fakten und Informationen mit einem gewissen Spaßfaktor. Als Beispiele seien hier Scrollytelling, interaktive Kennzahlen-Charts und Videos genannt.  

Der Ausnahmezustand der vergangenen zwei Jahre hat auch die direkte Zusammenarbeit erschwert. Gerade im Bereich Kontaktaufnahme, Dialogbereitschaft und Content Creation fällt auf, dass es teilweise sogar Rückschritte gegeben hat. Das ist in herausfordernden Zeiten wie diesen verständlich und menschlich. Und auch Unternehmen dürfen sich in Zeiten, in denen Haltung gefragt ist, von dieser menschlichen Seite zeigen. 

Gleichzeitig sollten die Verantwortlichen auf dem Radar haben, dass neben Nachhaltigkeit, digitaler Verantwortung und Purpose gerade jetzt „Erleben“ und „Nähe“ wichtige Entscheidungsfaktoren für oder gegen den Kauf eines Produkts, eines Investments in die Aktie oder eine Jobbewerbung sind. Hier braucht es Formate und Ideen, wie man Inhalte aus dem Inneren der Konzerne generiert. Dabei kann helfen, thematisch zu denken, fachübergreifend Content anzufordern und die Abläufe zu orchestrieren. 

Die Corporate Communications sind mit dieser klaren Orchestrierung gefragt wie nie, ebenso wie die Bereitschaft aller Fachabteilungen, ihr Wissen zu teilen. Jede kann ihren Beitrag zum Erfolg der digitalen Kommunikation leisten: MR bringt die Expertise für Kommunikation mit, CSR für das Thema Nachhaltigkeit, HR kennt den Umgang und die Ansprache der Menschen. Wenn diese Kernkompetenzen zusammenkommen, die Fachabteilungen an einem Strang ziehen und das gleiche Ziel verfolgen, kann die digitale Kommunikation auf ein neues, zeitgemäßes Level gehoben werden, und die Unternehmen können die Inhalte liefern, die ihre Stakeholder sehen wollen.  

Leider verschwinden gute Inhalte oft in den Untiefen der Corporate Website. Hier braucht es Routinen und neue Formate, damit diese Inhalte zentral gesteuert werden und weiterhin sichtbar bleiben. Dass dieser Entwicklungsschritt möglich ist, zeigen bereits einige der untersuchten Unternehmen.  

Die kommenden Monate werden erneut viele Herausforderungen für die digitale Unternehmenskommunikation parat haben. Und wo Herausforderungen sind, gibt es immer auch Chancen und neue Ideen. Wir sind gespannt und freuen uns darauf, zukunftsweisende Entwicklungen gemeinsam mit Ihnen zu entdecken und mitzugestalten!

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