Häufige Fragen zum LIGA Benchmark 2026

Der LIGA Benchmark analysiert die Websites aller 18 Bundesligisten. Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zu Methodik, Ergebnissen und Einordnung.

Zur Studie

Der LIGA Benchmark ist die erste umfassende Analyse der digitalen Kommunikation in der Bundesliga. NetFed untersucht die offiziellen Websites aller 18 Bundesligisten anhand von 78 Kriterien in drei Kategorien: Identität & Content, Services & Interaktion sowie Funktionalität & Usability. Die Bewertung erfolgt konsequent quantitativ aus der Fan-Perspektive. Was nicht gefunden wird, gilt als nicht vorhanden.

Alle 18 Bundesligisten der Saison 2025/2026 – von den Schwergewichten wie FC Bayern München und Borussia Dortmund bis zu den Vereinen, die man digital vielleicht nicht auf dem Zettel hat. Soviel vorab: Letztere überraschen manchmal positiv.

Der LIGA Benchmark analysiert ausschließlich die digitalen Auftritte der Bundesligisten – nicht den sportlichen Erfolg, nicht die Markenbekanntheit, nicht die Social-Media-Reichweite. Bewertet wird, was ein Fan auf der Website findet – oder eben nicht findet. Konsequent aus Fan-Perspektive, mit denselben Kriterien für alle 18 Vereine.

Jeder Bundesligist wird anhand von 78 Kriterien in drei gleichgewichteten Kategorien bewertet: Identität & Content, Services & Interaktion und Funktionalität & Usability. Die Gesamtplatzierung ergibt sich aus der Summe aller drei Bereiche. Das macht den Vergleich fair – zwischen kleinen und großen Vereinen, zwischen großen Budgets und klugen Entscheidungen.  

NetFed sitzt in Köln – und Köln gewinnt. Ja, der Benchmark ist unabhängig. Die Bewertung erfolgt anhand klar definierter Kriterien – dieselben für alle 18 Vereine, ohne Ausnahme. Dass der 1. FC Köln gewinnt, hat uns intern übrigens auch kurz zum Nachdenken gebracht. Zumal unser Kollegium eine auffällige Tendenz in Richtung Gladbach hat. Das Ergebnis steht trotzdem. 

Alle 18 Bundesligisten werden anhand derselben 78 Kriterien bewertet. Kein Verein bekommt Bonus- oder Abzugspunkte für Budgetgröße, Vereinsgeschichte oder Tabellenplatz. Ein kleiner Verein mit einer konsequent vom Fan her gedachten Website kann einen Großklub schlagen. 

Der LIGA Benchmark erscheint in unregelmäßigen Abständen. Wann die nächste Ausgabe kommt, geben wir rechtzeitig bekannt. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, abonniert am besten den NetFed-Newsletter.

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Zu den Ergebnissen

Drei Befunde stechen heraus.

  1. Der Standard in den Pflichtdisziplinen ist ligaweit hoch – Ticketing, Fanshop, Stadioninfos funktionieren bei allen 18 Vereinen zuverlässig.
  2. So z.B. ist die emotionale Vereinsidentität die größte Lücke – nur 4 von 18 Bundesligisten machen ihre Vereinshymne hörbar, nur 8 haben eine Hall of Fame.
  3. Die technische Performance ist das größte Entwicklungsfeld – nur einer von 18 Vereinen liefert z.B. auf dem Smartphone akzeptable Ladezeiten.

Platz 1 belegt der 1. FC Köln. Die Website überzeugt durch einen konsequent vom Fan her gedachten Service-Bereich, eine starke Vereinsidentität und eine Gesamtperformance ohne Lücken. Auf Platz 2 folgt der FC Bayern München, auf Platz 3 Eintracht Frankfurt.

Nicht einzelne Features, sondern die Reife des Gesamtauftritts. Die Top-Performer verbinden klare Servicewege mit erkennbarer Vereinsidentität und solider technischer Basis. Sie verstehen ihre Website als digitales Zuhause für Fans – nicht als Pflichtkanal. 

Der LIGA Benchmark 2026 ist die dritte Ausgabe. Ein direkter Jahresvergleich ist nicht möglich, da die letzte Untersuchung vor 6 Jahren war. In der Zeit hat sich die digitale Welt doch deutlich weiterentwickelt.

Was dieser Benchmark bereits liefert: eine belastbare Bestandsaufnahme, die als Ausgangspunkt für alle künftigen Ausgaben dient.

Die vollständige Tabelle mit allen 18 Platzierungen und Einzelbewertungen unter Tabelle verfügbar.

Einordnung und Bedeutung

Weil es alle tun. Alle 18 Vereine kommunizieren ein Leitbild, alle 18 zeigen soziales Engagement. Differenzierung entsteht nicht mehr durch die Botschaft selbst, sondern durch die Frage, ob ein Bundesligist zeigt, was er wirklich ist – mit Geschichten, Legenden, Fankultur und einer Vereinsidentität, die über Statements hinausgeht.

Das ist der überraschendste Befund des Benchmarks. Nur einer von 18 Vereinen liefert auf dem Smartphone akzeptable Ladezeiten – dabei ist das Smartphone das Gerät, auf dem Fans unterwegs surfen, Tickets kaufen und Infos suchen. Das ist kein technisches Problem. Es ist eine Frage der Prioritäten. 

Viele Bundesligisten haben Interaktion bewusst auf Instagram, TikTok und Facebook verlagert. Was nach einer Strategie aussieht, ist in Wirklichkeit eine Wette. Was mit Twitter und X passiert ist, zeigt, wie schnell eine Plattform in Ungnade fallen kann. Die eigene Website ist die einzige Plattform, die niemand abschalten kann. 

Es bedeutet, dass ein schwedisches Unternehmen mehr über die emotionale Identität eines deutschen Fußballvereins weiß als die Website des Vereins selbst. Nur 4 von 18 Bundesligisten machen ihre Hymne auf der eigenen Website hörbar. Das ist keine technische Hürde. Eine MP3-Datei hochzuladen ist ungefähr so komplex wie eine Pizza zu bestellen.

Nein – weil die Bewertung auf klar definierten, öffentlich nachvollziehbaren Kriterien basiert. Was auf der Website zu finden ist, wird bewertet. Was nicht zu finden ist, gilt als nicht vorhanden. Wenn ein Verein der Meinung ist, dass etwas übersehen wurde, nehmen wir das gerne als Hinweis für die nächste Ausgabe.

Website Check und Teilnahme

Ja. Im kostenfreien Website Check von NetFed analysieren wir Ihren digitalen Auftritt mit derselben Methodik, die wir für den LIGA Benchmark verwendet haben. Sie erhalten eine konkrete Einschätzung – wo Sie stehen, was fehlt und was den größten Effekt bringt.

Website Check anfragen

Wir schauen auf Ihren digitalen Auftritt so, wie es Nutzer tun: ohne Vorwissen, ohne Geduld, ohne zweite Chance. Anschließend ordnen wir Ihren Auftritt ein und identifizieren die wichtigsten Maßnahmen. Das Ganze dauert 30 Minuten. Kein Auditbericht. Kein Verkaufsgespräch. Ein offenes Gespräch. Kostenfrei.

Ja. Die Frage, ob ein digitaler Auftritt seine Nutzer wirklich erreicht, stellt sich unabhängig von Branche und Größe. Wir messen Ihren Auftritt an denselben Maßstäben – und liefern konkrete Ergebnisse. Kostenfrei und ohne Umschweife.

Website Check anfragen

Der LIGA Benchmark 2026 und die Benchmarks von NetFed zeigen vier übergreifende Handlungsfelder – die für Bundesligisten genauso gelten wie für Unternehmen:

Die Website als Ankerpunkt verstehen Eine Website ist kein Content-Archiv. Sie ist der einzige digitale Ort, den niemand abschalten kann – kein Algorithmus, keine Plattform, kein Eigentümerwechsel. Wer das ernst nimmt, baut dort, wo er wirklich zuhause ist. 

KI-Readiness ernst nehmen Algorithmen lesen Websites heute genauso wie Menschen – oft schneller und gnadenloser. Was nicht strukturiert, nicht auffindbar und nicht belastbar ist, existiert für sie nicht. Das gilt für Stellenanzeigen genauso wie für Vereinsprofile. 

Technische Performance als Grundlage begreifen Exzellenter Content scheitert an schlechter Infrastruktur. Ladezeiten, Barrierefreiheit, mobile Nutzbarkeit – das sind keine technischen Nebenthemen. Sie entscheiden darüber, ob ein Auftritt überhaupt wahrgenommen wird. 

Substanz statt Selbstdarstellung Wer nur kommuniziert, was alle kommunizieren, verschwindet im Strom der Austauschbarkeit. Was zählt: Belege, Kennzahlen, echte Einblicke. Für Unternehmen sind das Nachhaltigkeitsdaten und Gehaltsinformationen. Für Vereine sind es Legenden, Hymnen und Fankultur.

Mehr auf corporate-benchmark.de

Ihre Website. Unser Blick. Ihr Vorteil.
  • Perspektivwechsel statt Bauchgefühl: Wir schauen auf Ihre Website so, wie es Fans, Bewerber oder Kunden tun – ohne Vorwissen, ohne Geduld, ohne zweite Chance. Was nicht gefunden wird, existiert nicht.
  • Der direkte Vergleich: Wo stehen Sie im Benchmark – im Vergleich der Bundesligisten, mit Branchenführern, als Arbeitgebermarke, gegen den Wettbewerb?
  • Konkrete nächste Schritte: Welche Maßnahmen bringen mit überschaubarem Aufwand den größten Effekt – für Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit und Nutzererlebnis?