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30. Januar 2026 | Christian Berens

Die fünf besten Corporate Websites

Beitrag: Die fünf besten Corporate Websites

Was haben Telekom, REWE, Porsche, E.ON und Bosch gemeinsam? Ihre Corporate Websites überzeugen nicht nur durch gute Inhalte – sie machen diese digital erlebbar. Der Corporate Benchmark 2025 zeigt: Während die meisten Unternehmen professionelle Inhalte liefern, entscheidet der Dreiklang aus Finden, Verstehen und Vergleichen über echte Spitzenplätze. Fünf Erfolgsgeschichten und konkrete Tipps für Ihren Website-Erfolg.

Fünf Spitzenplätze – und was man sich von ihnen abschauen kann 

Was haben die Deutsche Telekom, REWE, Porsche, E.ON und Bosch gemeinsam? Sie liefern nicht nur gute Inhalte – sie machen diese Inhalte digital erlebbar. Und genau das ist 2025 der Unterschied zwischen einer Website, die informiert, und einer, die überzeugt. 

Der Corporate Benchmark 2025 analysiert die Corporate Websites der 50 größten deutschen Unternehmen – in einem Jahr, in dem die Anforderungen steigen, während Budgets sinken. Das Ergebnis: Inhaltlich sind die meisten Websites professionell aufgestellt. Aber der Unterschied entsteht dort, wo Struktur, Zugänglichkeit und Nachweislogik zusammenkommen – genau das, was die Top 5 besser machen als die meisten anderen. 

Warum gerade diese fünf? 

Die Top 5 zeigen sehr schön: Es gibt nicht den einen perfekten Bauplan. 

  • Platz 1 (Telekom) gewinnt durch strategische Gesamtleistung – alles greift ineinander 
  • Platz 2 (REWE) überzeugt durch Nutzerorientierung – weniger Sucharbeit, mehr Klarheit 
  • Platz 3 (Porsche) setzt auf redaktionelle Stärke – der Newsroom als Rückgrat 
  • Platz 4 (E.ON) punktet mit sachlicher Klarheit – Transformation wird nachvollziehbar 
  • Platz 5 (Bosch) beeindruckt durch inhaltliche Tiefe bei Konsistenz – Vielfalt mit rotem Faden 

Was sie eint: Sie haben eine klare Stärke – und spielen diese konsequent aus. Perfektion in allem ist nicht das Ziel. Fokussierte Exzellenz ist es. 

Platz 1: Deutsche Telekom AG 

Die Deutsche Telekom erreicht Platz 1 durch die konsequenteste Gesamtleistung: klare Struktur, hohe inhaltliche Tiefe und eine stringente strategische Klammer. Besonders stark ist die Verbindung von Unternehmensstrategie, technologischer Kompetenz und gesellschaftlicher Verantwortung. Inhalte sind präzise ausgesteuert, international anschlussfähig und zugleich nutzerorientiert aufbereitet – ein Maßstab für strategische Corporate Kommunikation. 

Was hier funktioniert: Das Ganze wirkt wie aus einem Guss – nicht „Abteilungs-Internet", sondern ein nachvollziehbares Unternehmensbild. Man landet schnell bei den richtigen Inhalten, Strategie ist als roter Faden erlebbar, und die Inhalte sind so aufbereitet, dass sie auch für externe KI-Systeme korrekt verarbeitbar sind.

Was du sofort umsetzen kannst: Während die Telekom durch strategische Gesamtleistung glänzt, zeigt Platz 2, dass es auch anders geht: durch konsequente Nutzerorientierung. 

Platz 2: REWE Group 

Mit Platz 2 bestätigt die REWE Group ihre starke Positionierung und verbessert sich gegenüber dem Vorjahr. Ausschlaggebend ist vor allem die ausgeprägte Nutzerorientierung der Corporate Website. Komplexe Themen wie Verantwortung, gesellschaftliches Engagement oder Konzernstruktur werden verständlich, zugänglich und transparent vermittelt. Die Website schafft Nähe, ohne an strategischer Klarheit zu verlieren. 

Was hier funktioniert: Nutzerführung ist keine „UX-Disziplin", sondern direkte Kommunikationsleistung. Weniger Sucharbeit, mehr Klarheit, mehr Vertrauen. Die Informationsarchitektur unterstützt die Orientierung aktiv – nicht als Sitemap-Pflicht, sondern als Orientierungshilfe. 

Porsche setzt auf Storytelling und Kuratierung – E.ON auf Platz 4 hingegen überzeugt durch sachliche Klarheit. Beides Wege nach oben, aber mit völlig unterschiedlichen Schwerpunkten. 

Und was macht denn den dritten Platz so attraktiv? 

Platz 3: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG 

Porsche erreicht Platz 3 mit einem klar redaktionell geprägten Ansatz. Der Newsroom fungiert als zentrales Kommunikationsinstrument und verbindet Markenführung, Unternehmensentwicklung und Innovationskommunikation. Visuelle Qualität, Storytelling und inhaltliche Kuratierung zahlen konsequent auf die Positionierung ein. Die Stärke liegt weniger in klassischer Struktur, sondern in der inhaltlichen Inszenierung und thematischen Fokussierung

Was hier funktioniert: Der Newsroom ist Content Hub – also nicht nur Pressebereich, sondern redaktionelles Rückgrat, das Themen zusammenhält und einordnet. Kuratierung schafft Kontext und reduziert Rauschen. 

Mit was punktet denn Platz 4? 

Platz 4: E.ON SE 

E.ON belegt Platz 4 mit einer Corporate Website, die insbesondere durch sachliche Klarheit und strategische Stringenz überzeugt. Komplexe Transformationsprozesse rund um Energiewende, Nachhaltigkeit und Infrastruktur werden verständlich aufbereitet und logisch eingebettet. Die klare Informationsarchitektur unterstützt die Orientierung und macht die Website zu einem verlässlichen Anlaufpunkt für unterschiedliche Stakeholdergruppen. 

Was hier funktioniert: Transformation wird nicht „erzählt", sondern nachvollziehbar gemacht – ohne sich in Textmengen zu verlieren. E.ON zeigt im „Über uns"-Bereich, wie man Ziele, Zweck, Politik und Nachhaltigkeit in einer Logik zusammenbringt. 

Platz 5: Robert Bosch GmbH 

Auf Platz 5 positioniert sich Bosch mit einer Corporate Website, die durch inhaltliche Tiefe und thematische Vielfalt überzeugt. Technologie, Innovation, Verantwortung und Unternehmenskultur werden differenziert dargestellt und sauber strukturiert zusammengeführt. Besonders hervorzuheben ist die Fähigkeit, einen sehr breit aufgestellten Konzern konsistent und glaubwürdig abzubilden

Was hier funktioniert: Vielfalt ist kein Problem – solange Struktur, Ton und Logik das Ganze zusammenhalten. Bosch zeigt, dass ein breites Konzernportfolio nicht zur Beliebigkeit führen muss, wenn die Orchestrierung stimmt. 

Was die Top 5 gemeinsam haben 

Die Top 5 des Corporate Benchmarks 2025 zeigen: Spitzenplätze entstehen dort, wo strategische Klarheit, Nutzerorientierung und glaubwürdige Kommunikation zusammenkommen – und die Corporate Website ihre neue Rolle als Referenz und Nachweisplattform wirklich erfüllt. 

Im Kern lässt sich das auf einen pragmatischen Dreiklang herunterbrechen, den wir im Benchmark als „digitale Erlebbarkeit" beschreiben: Finden. Verstehen. Vergleichen. 

  • Finden: Inhalte sind so zugänglich und sauber geführt, dass Stakeholder (und zunehmend auch KI-Systeme) schnell bei den relevanten Informationen landen – ohne Sucharbeit und Umwege. 
  • Verstehen: Aus vielen Einzelthemen entsteht ein konsistentes Gesamtbild („Einblick ins Unternehmen" als Orchestrierung, nicht als Kapitel-Sammlung). 
  • Vergleichen: Aussagen werden so belegt und bereitgestellt, dass sie als Nachweis funktionieren – also nicht nur „vorhanden", sondern digital nutzbar und anschlussfähig. 

Wer hier sauber liefert, gewinnt nicht nur bessere Rankings – sondern vor allem mehr Vertrauen, mehr Orientierung und mehr Wirksamkeit der eigenen Inhalte. 

Wo steht Ihre Corporate Website? 

Wenn Sie wissen wollen, wo Sie beim Dreiklang Finden–Verstehen–Vergleichen stehen: Der Corporate Benchmark ist dafür die beste Abkürzung – bevor der nächste Relaunch „aus Prinzip" startet. 

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