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Organisation

Die zentralen Kernfragen sind:

  • Wird beschrieben, wie die Umsetzung von CDR im Unternehmen erfolgen soll?
  • Wird dargestellt, wie sich Mitarbeitende auf Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Arbeitswelt vorbereiten können?
  • Werden in der Leitlinie zu CDR bzw. digitaler Ethik Transparenz, Menschenzentrierung, Achtung gesellschaftlicher Grundwerte sowie Nachhaltigkeit thematisiert?
  • Spricht das Unternehmen transparent über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz oder automatisierter Entscheidungsfindung (ADM) bei Entscheidungsprozessen?

Bei der Analyse wird deutlich, wie wenig digitale Verantwortung momentan noch als Teil des Gesamtorganisation betrachtet wird. Immerhin ein Viertel gibt an, Programme zum Aufbau von CDR- und Digitale-Ethik-Kompetenz zur Verfügung zu stellen, doch nur 18 % bereiten die Beschäftigten tatsächlich auch auf die Chancen und Risiken der Digitalisierung vor.

Eine thematische Konkretisierung der Leitlinie sowie die Beschreibung der CDR-Umsetzung ist nur bei 8 % der Unternehmen zu finden. 15 % beschreiben, wie die Umsetzung der CDR im Unternehmen erfolgen soll. Dies war für diese erste Messung des Status quo der CDR in den DAX-Unternehmen nicht anders zu erwarten – wie bereits angedeutet ist das Managementfeld zum Thema noch recht jung.

Künstliche Intelligenz ist eine der wesentlichen transformierenden Technologien mit hohem Business-Nutzen und gesellschaftlichen Risiken. Doch nur 18 % der Unternehmen geben an, dass sie Künstliche Intelligenz in Entscheidungsprozessen nutzen und 10% stellen dar, inwieweit Menschen zu Künstliche Intelligenz-Entscheidungen zustimmen müssen bzw. widersprechen können.

Erstaunlich war in jedem Fall, dass ein gesellschaftlich intensiv diskutiertes Thema, wie der „Bias“ von Künstlicher Intelligenz, der in Rassismus oder Diskriminierung münden kann, in so geringem Maße von den Top-Unternehmen Deutschlands aufgegriffen wird. Ganz besonders gilt dies für die kritisch diskutierte Nutzung von Algorithmen zur Entscheidungsunterstützung im Personalbereich, z.B. im Recruiting. Dazu trifft keines der Unternehmen eine Aussage.

Good Practices

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