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15. Mai 2026

fc.de überzeugt im LIGA Benchmark 2026 – wir haben nachgefragt

Beitrag: fc.de überzeugt im LIGA Benchmark 2026 – wir haben nachgefragt

Der 1. FC Köln belegt im diesjährigen LIGA Benchmark von NetFed den ersten Platz unter den Bundesliga-Vereinswebsites. Die Untersuchung bewertet, wie gut Club-Websites die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen erfüllen – von Fans und Mitgliedern über Stadionbesucher bis hin zu Medien und Sponsoren.

fc.de punktet dabei nicht durch ein einzelnes Feature, sondern durch das Zusammenspiel: Inhalte und Services sind schnell auffindbar, zentrale Anliegen klar geführt – und die Identität des 1. FC Köln wird digital spürbar, ohne aufgesetzt zu wirken.

Wir haben mit Till Müller, Bereichsleiter Medien & Kommunikation des FC gesprochen – über die Rolle von fc.de im digitalen Ökosystem des Vereins, den Anspruch an Nutzerführung und Kommunikation und die Frage, wie sich Vereinswebsites in den kommenden Jahren weiterentwickeln werden.

Christian Berens: Lieber Herr Müller, Glückwunsch zur digitalen Meisterschaft und schön, dass Sie sich die Zeit nehmen. Der 1. FC Köln hat den LIGA Benchmark 2026 gewonnen. Was sagt dieses Ergebnis aus Ihrer Sicht über die Rolle von fc.de im digitalen Gesamtauftritt des Clubs aus?

Till Müller: Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie ist eine schöne Bestätigung für die Mitarbeitenden aus unserem Medienteam, bei denen ich mich herzlich für ihren Einsatz bedanken möchte. Ich sehe aus nächster Nähe, wie sie Tag für Tag mit außerordentlich viel Herzblut daran arbeiten, ein digitales Angebot dieser Qualität für unsere Fans zu erschaffen. Als 1. FC Köln haben wir in den vergangenen Jahren einen starken Fokus auf die Weiterentwicklung unserer digitalen Plattformen, darunter neben fc.de auch unsere FC-App, gesetzt. Wir wollen den FC-Fans einen bestmöglichen Service bieten und ihre erste Anlaufstelle sein, wo sie sich aus erster Hand über ihren Liebblingclub informieren können.

Christian Berens: Viele Club-Websites informieren gut, begleiten Fans aber nicht immer konsequent durch ihre Anliegen. War es für Sie ein bewusster Anspruch, fc.de als echten Begleiter im Fußballalltag zu entwickeln?

Till Müller: Definitiv. Wir legen einerseits einen großen Wert auf die redaktionelle Berichterstattung und die Vermittlung von Informationen im Tagesgeschäft. Gleichzeitig ist unsere FC-Webseite auch dafür da, um einen guten Service für den FC-Fan im Alltag zu bieten. Um ein Beispiel zu nennen: Die Aufrufzahlen auf die Seite zu den Trainingszeiten zeigt, wie groß die Nachfrage nach diesen Informationen ist, aber auch, dass die FC-Fans gut auf die jeweiligen Seiten geleitet werden und die gesuchten Informationen finden.

Christian Berens: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Prinzipien, damit Fans auf einer Club-Website schnell finden, was sie brauchen – etwa beim Ticketkauf, am Spieltag, beim Stadionbesuch oder rund um die Mitgliedschaft?

Till Müller: Eine Struktur nach dem Motto: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Eine knappe und übersichtliche Struktur ermöglicht ein einfaches und intuitives Zurechtfinden auf der Seite, ohne dass wir wichtige Punkte weglassen. Zudem sind Verlinkungen in den Ticket- oder Fanshop beispielsweise auf den ersten Blick zu finden, am Spieltag leitet die Fans eine veränderte Oberfläche direkt in unsere Spieltagsübersicht mit Liveticker, Fanradio, Statistiken und allen News. Zudem muss das Thema SEO und die Auffindbarkeit über Suchmaschinen bedacht werden.

Christian Berens: Woran merken Sie intern, dass eine Website nicht nur Inhalte bereitstellt, sondern im Alltag wirklich funktioniert?

Till Müller: Wir analysieren natürlich die Zugriffszahlen. Hier haben wir den Blick zum einen auf einzelne Seiten wie die angesprochenen Trainingszeiten, die Kaderseite oder die Informationen zum Ticketing. Zudem zeigt die Gesamtentwicklung der Aufrufzahlen, dass die Webseite und auch unsere App immer besser angenommen werden und große Zugewinne erzielen.

Christian Berens: Was erwarten Fans heute ganz konkret von einer Vereinswebsite, was sie auf Social Media oder in Apps so nicht bekommen?

Till Müller: Während auf Social Media ein Fokus auf unterhaltsamen Inhalten liegt, erwarten Fans von einer Webseite insbesondere einen informativen Charakter. Zum einen durch verschiedene Themenseiten, aber auch durch eine tagesaktuelle Berichterstattung. Zudem versuchen wir, durch längere Formate und Interviews auch noch mehr in die Tiefe zu gehen als dies in den schnelllebigen sozialen Netzwerken üblich ist.

Christian Berens: Die Hall of Fame mit Hennes und die sichtbare Einbindung der FC-Stiftung zeigen, wie Clubidentität und Verantwortung digital vermittelt werden können. Was ist Ihnen bei solchen Inhalten besonders wichtig?

Till Müller: Die Identität ist das, was den Club ausmacht. Der 1. FC Köln mit seiner Historie ist viel mehr als nur das reine Ergebnis der Männer am Wochenende. Die Frauen, eine ausgezeichnete Jugendarbeit, weitere Sportarten mit Tischtennis und Handball, dazu gesellschaftliches Engagement, die FC-Stiftung oder klare Werte, die wir vertreten – all das soll sich auch auf unserer Webseite widerspiegeln.

Christian Berens: Wie gelingt es Ihnen, dass Themen wie Tradition, Haltung und gesellschaftliche Verantwortung auf der Website nicht wie Pflichtinhalte wirken, sondern organisch zum Clubbild gehören?

Till Müller: Hier würde ich den Bogen etwas weiter spannen als nur auf die Webseite. Für uns ist es wichtig, dass diese Themen von allen Mitarbeitenden verinnerlicht und im Alltag gelebt werden. Wenn diese Basis stimmt, dann überträgt sich dies automatisch auch auf unsere Produkte und Inhalte, also auch auf die Webseite. Authentizität ist hier das Schlagwort.

Christian Berens: Welche Rolle spielt fc.de heute im Zusammenspiel mit Social Media, App und weiteren digitalen Kanälen des 1. FC Köln?

Till Müller: Wir nehmen hier keine Wertung oder Ranking vor, sondern sind bemüht, dass jede Plattform ihren Anforderungen entsprechend bespielt wird. Dabei werden zum einen teils andere Zielgruppen erschlossen, daneben versuchen wir die Bereiche aber auch eng miteinander zu verbinden, Synergien zu schaffen und wechselseitig voneinander zu profitieren.

Christian Berens: Wie arbeiten Kommunikation, Redaktion, Digitalverantwortliche und weitere Bereiche bei der Pflege und Weiterentwicklung von fc.de zusammen – und welche Rolle spielen Fan-Feedback, Nutzungsdaten oder Serviceanfragen?

Till Müller: All das geht bei uns Hand in Hand. Die Wege beim 1. FC Köln sind trotz der Größe des Clubs kurz und unkompliziert. Wichtig ist, dass alle wissen, wohin wir wollen und auf dieses Ziel einzahlen. Das Feedback der Fans spielt für uns dabei eine große Rolle. Hierbei ist erfreulich, dass wir aktuell die am besten bewerte App in der Bundesliga haben. Das ist eine Auszeichnung und Ansporn zugleich, noch besser zu werden und sich immer weiterzuentwickeln.

Christian Berens: Wo sehen Sie trotz Platz 1 noch Potenzial auf fc.de – und welche Themen werden die Weiterentwicklung von Club-Websites in den kommenden Jahren besonders prägen?

Till Müller: Wir sind in einem stetigen Prozess, unsere Plattformen weiterzuentwickeln. Ein Beispiel: Demnächst passen wir zur weiteren Vereinheitlichung das Design unseres Onlineshops an unsere Webseite an und integrieren diesen direkt auf fc.de. Dadurch haben wir die Möglichkeit, die beiden Welten noch enger zu verzahnen. Auch beim Thema Barrierefreiheit wollen wir stetig besser werden. Dazu implementieren wir eine Suchfunktion, damit die Fans die Inhalte auf fc.de zukünftig noch besser und schneller finden.

Christian Berens: Herr Müller, herzlichen Dank für den Einblick in die digitale Vereinswelt! Und wie heißt es so schön nach Sepp Herberger: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel." Und bei NetFed heißt es: Nach dem Benchmark ist vor dem Benchmark. Nochmals vielen Dank!

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