• Sie haben Fragen zu unserem Benchmark? Kontaktieren Sie uns gern!

Sie möchten mehr über Ihr exklusives Unternehmensergebnis erfahren?

Loggen Sie sich bitte hier ein:


Dialog & Social Media

Digitale Kommunikation gehört zu unserem Alltag. Früher ließen Großeltern die Wählscheiben rotieren. Heute swipen wir nach links oder rechts oder geben Alexa, Siri & Co. Anweisungen. Der KI-gestützte Dialog gehört dazu und ist z. B. im E-Commerce ein oft genutzter Touchpoint. Im Bereich HR sind Live-Chats und Chatbots noch zu selten vertreten. 

Was den digitalen Dialog angeht, ist seit 2020 ein positiver Trend zu erkennen: Live-Chats bieten mittlerweile 12 Prozent der Konzerne an. Im Vorjahr waren es lediglich 4 Prozent. Und auch Chatbots finden in der HR-Kommunikation mit einem Sprung von 8 auf 20 Prozent vermehrt einen Platz. Sie entlasten nicht nur die E-Mail-Postfächer der Personaler:innen, sondern bieten Anwärter:innen die Chance, schnell Antworten auf erste Fragen zu erhalten. Besonders junge Generationen sind durch Online-Shopping & Co. mit dem Umgang vertraut.    

Doch wie sieht es mit echten menschlichen Ansprechpartnern aus? Laut einer Umfrage von personalmarketing2null zählen für die Bewerbenden Informationen über die Ansprechpartner mit 63 Prozent zu den wichtigsten Inhalten auf einer Karriereseite. Der Kontakt zu einer konkreten Ansprechperson – mit vollständigem Namen, E-Mail-Adresse und möglicherweise XING- oder LinkedIn-Profil – ist mit 73 Prozent noch höher im Kurs.9   

Die diesjährigen Studienergebnisse offenbaren leider einen deutlichen Rückgang (- 24 %) im Vergleich zum Jahr 2020. Aber warum? Vielleicht liegt es am Corona-bedingten „Digitalisierungsboost“ und den damit verbundenen (technologischen) Prozessumstellungen, die HR sehr gefordert haben. Da kann es passieren, dass der direkte Kontakt etwas in den Hintergrund gerückt ist.

Für Bewerbende sind konkrete Ansprechpartner:innen im Recruiting-Prozess zentral. Hier können die untersuchten Konzerne mehr Kontaktinformationen liefern.

Anwärterinnen und Anwärter wollen wissen, wer für sie zuständig ist, wenn es um vertiefende fachliche Informationen geht. Die Good Practices liefern Impulse:

Gehört Social Media ins Recruiting? Aber klar! 

Laut einer Studie der Uni Bamberg zum Social Recruiting 2020 finden es sechs von zehn Kandidat:innen positiv, wenn Unternehmen Social Media in der HR-Kommunikation einsetzen.10 Neben der Corporate Website und Job-Bewertungsportalen dienen die sozialen Netzwerke den Bewerbenden als zusätzliche Informationsquelle. Doch wie sind die Konzerne hier aufgestellt? Welche Kanäle sind etabliert und welche noch nicht?

Fast alle untersuchten Unternehmen (94 %) haben einen eigenen HR-Account bei Business-Netzwerken wie XING und LinkedIn. Das entspricht auch den Erwartungen der Anwärter:innen: In den letzten fünf Jahren (2015 bis 2020) sind  Karrierenetzwerke, Spezialistenforen, Blogs und Facebook für die Bewerbenden bei der Jobsuche wichtiger geworden.11  

Instagram, YouTube und Twitter werden von den Personalabteilungen als Recruiting-Kanäle genutzt, bewegen sich prozentual jedoch im unteren Mittelfeld. Welche Formate keine Rolle spielen: Tik Tok (2 %) und Clubhouse. Letzteres kommt bei keinem Konzern zum Einsatz.      

Interessant ist auch der Rückgang von Sharing-Funktionen über Social Media: Boten im Jahr 2020 noch mehr als die Hälfte der Unternehmen Bewerbenden diesen Service, sind es in diesem Jahr nur noch 32 Prozent. Dieses Angebot ist jedoch weiterhin interessant, da viele Kandidat:innen Stellenanzeigen mit Freunden und Familie teilen oder diese weiterempfehlen.   

Kennenlernen online – digitale Events bringen HR nach vorn

Digitales Arbeiten und Zusammenarbeiten ist das „New Normal“. Die Corona-Pandemie hat den Stein diesbezüglich noch weiter rollen lassen. Vor allem auch Meetings und Events finden vermehrt digital statt – mit Erfolg. Die Terminkoordination ist einfacher, lange Anreisen entfallen und Menschen aus unterschiedlichen Ländern kommen an einem (digitalen) Ort zusammen. Davon profitieren Bewerbende und HR gleichermaßen.  

Mehr als ein Drittel der untersuchten Unternehmen hat Vor-Ort-Termine in den digitalen Raum verlegt. Eine positive Entwicklung, die in Zukunft sicher noch weiter – vor allem auch wegen der Nachhaltigkeitsbemühungen der Konzerne – voranschreiten wird.

Konzentriert in ein paar Sätzen 

Eine dialogbasierte Karriereseite bietet den Bewerbenden interaktiven Informationsgewinn. Ganz gleich, ob Chatfunktion oder Social-Media-Angebote: Die Kandidat:innen profitieren von der Kommunikationsvielfalt. So werden alle auf unterschiedliche Art abgeholt. Und die HR-Abteilungen zeigen, dass sie ihren Zielgruppe(n) zuhören, sie verstehen und auf ihre Bedürfnisse eingehen. Grundsätzlich gelingt das bei allen Unternehmen bereits zufriedenstellend. Der Kontakt zu direkten Ansprechpartner:innen ist jedoch noch ausbaufähig – damit der Austausch zwischen Interessierten und HR umso besser funktioniert.  

Auch interessant

Es wurde kein Alt-Text gesetzt (MID: 3158).

Komm an Bord! Wie HR durch digitales Onboarding manövriert

Neue Teammitglieder abholen und auf Unternehmensreise mitnehmen? Digitales Onboarding als Pflicht und Kür von HR.

Es wurde kein Alt-Text gesetzt (MID: 2692).

Digitale Transformation: Klöckner & Co veröffentlicht DigiBook 3.0

Mit dem DigiBook 3.0 treibt Klöckner & Co den Wandel voran. Das Buch rund um die Digitalisierung beim Stahlhändler soll MitarbeiterInnen im Change-Prozess begleiten.

Es wurde kein Alt-Text gesetzt (MID: 1846).

Frischer Karriereauftritt für die KHS GmbH

Gemeinsam mit der Agentur BUTTER. hat NetFed die Karriereseiten der KHS GmbH neugestaltet. Unsere Aufgabe war dabei die technische Konzeption und Umsetzung sowie das Projektmanagement.

Zur Homepage